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Sammlung von Vorschlägen / Ideen die sich nicht zwangsläufig gegenseitig ausschließen müssen.


  • Vorschlag: Langfristig angelegte Kampagne 2012/2013 mit dezentralen und zentralen Aktionen. Dabei aufgreifen der internationalen Aktionstage und über den ganzen Zeitraum begleitendes Volksbegehren zur Schaffung einer breiteren Basis für die Aktionen. Die zentrale Forderung der aktuellen Proteste ist die nach Mitbestimmung und Demokratie. Der Slogan „Sie repräsentieren uns nicht!“ ist deutlich. Weiterführende Aktionen sollten die Forderung nach Beteiligung und Demokratie aufnehmen und dies auch in den Formen des Protests erkennbar machen. Ein erster Entwurf für einen Vorschlag: "Banken entmachten! Reichtum umverteilen! Demokratie erkämpfen!" Siehe Skizze mit Erklärung und Zeitplan dazu unter: http://acampadaleipzig.org/blog/wp-content/uploads/2012/01/Mobilisierung-Perspektive-2012.pdf


  • Vorschlag: Durchführung einer Protestwoche vom 15.-19.Mai: 15. Mai - in Anlehnung an die spanische 15M-Bewegung. Deshalb soll zu der Protestwoche international aufgerufen werden. Für den 17.5. (Himmelfahrt) ist ein internationales Thema in Form eines Vortrages oder Podiumsdiskussion geplant. Für Freitag, den 18.5. (Brückentag) ist eine Blockade geplant. Für Samstag, den 19.5. ist dann eine Demo geplant, die international sein soll.


  • Vorschlag: Blockade der Hauptversammlung der Deutschen Bank


  • Vorschlag: 31. Mai bis 2. Juni. 31. Mai Blockade der Hauptversammlung Deutsche Bank; 1. Juni Blockade bzw. Behinderung Frankfurter Bankenzentrum; 2. Juni Europäische Großdemonstration EZB
  • Vorschlag: Krisenbündnis Stuttgart_ "Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,
wir haben im Stuttgarter Krisenbündnis Eure Ideen zur Mobilisierung für den 12./15./19. Mai aus dem Einladungsentwurf zum 22. Januar besprochen. Wir haben dazu anbei einige ergänzende Vorschläge formuliert, die wir hiermit vorab über die Verteiler schicken, um am 22.01. eine gute Diskussionsgrundlage zu haben und zu einer gemeinsamen Entscheidung kommen.
1) Wir teilen die Kritik der deutschen Krisenbearbeitungsstrategie (Export und Lohnverzicht / Verpflichtung aller europäischen Staaten auf eine verhängnisvolle Sparpolitik). Wir halten daher aber auch eine (alleinige) Konzentration des Protestes auf die Europäische Zentralbank für zu kurz gegriffen. Der einseitige Bezug zur EZB unterschlägt unserer Ansicht nach die Verantwortung von Kapital und der Politik der Bundesregierung. Daher schlagen wir eine Erweiterung auf zwei Demonstrationen/ Aktionsrahmen in Frankfurt und Berlin vor, die sowohl die deutsche Bundesregierung, die deutschen Arbeitgeberverbände und die Europäische Zentralbank als wichtige Akteure adressieren. Damit ist es uns auch möglich, aufgrund der inhaltlichen Klammer aus dem Süden sowohl aus den sozialen Bewegungen als auch aus den Gewerkschaften für Frankfurt zu mobilisieren. Gerade in einer Phase, in der mit Streiks in verschiedenen - unterschiedlich aber direkt von der Krisenpolitik betroffenen – Sektoren gerechnet wird (u.a. Metallindustrie und Öffentlicher Dienst), halten wir den direkten Schulterschluss mit emanzipatorischen Teilen der Gewerkschaftsbewegung neben der Präsenz weiterführender Forderungen und Bewegungen für wichtig.
2) Wir schlagen desweiteren eine Beteiligung der Krisenbündnisse an den verschiedenen regionalen 1.Mai-Mobilisierungen vor. Gerade die Ausrichtung auf Export und Lohnverzicht und die damit verbundene Rolle der Bundesrepublik innerhalb der EU sollte über eine internationalistische Ergänzung und Kritik des DGB common sense problematisiert werden. Durch die Beteiligung am 1.Mai können unsere Antworten auf die kapitalistische Krise mit Bezug auf den internationalen Charakter des Tages und seine langjährige Bedeutung für emanzipatorische Bewegungen dargestellt werden. Das Krisenbündnis in Stuttgart wird beispielsweise am Wochenende vor dem 1.Mai einen Bewegungskongress veranstalten, zu dem die verschiedensten Akteure der europäischen Bewegungen gegen die Spardiktate und Krisenpolitik in Spanien, Italien, England etc.pp. für einen Austausch eingeladen sind. Wir werden uns an diesem Wochenende zeitgleich auf kreative, den 1.Mai begleitende Aktionen und kämpferische Redebeiträge vorbereiten, um eine internationalistische Perspektive auf die Demonstrationen des DGB zu bringen. Re-Occupy 1.Mai!
Wir freuen uns, wenn ihr auch unseren Beitrag in Euren Gruppen vordiskutiert und hoffen auf ein konstruktives Treffen am 22.Januar.
Solidarische Grüße
Das Stuttgarter Krisenbündnis"
  • Vorschlag Morgens, halb zehn in Deutschland.
    Broetchen

Sie wohnen mitten unter uns, im ganzen Land, und während wir uns immer wieder hunderte Kilometer aufmachen zu Demonstrationen auf prominente Plätze in großen Städten, da gehen unsere Politiker und Entscheidungsträger weiter ihren Unternehmungen nach. Bei opulenten Diners, auf Tagungen oder während Auslandreisen. Von unsern Demos erfahren sie nur aus der Ferne – irgendwie, vielleicht.

Wenn einerseits Zentralveranstaltungen also nicht bei den Empfängern ankommen, andererseits die Verantworter aber mitten unter uns wohnen – in ihren Wahlkreisen, warum besuchen wir sie nicht einfach dort – so „von Nachbar zu Nachbar“, oder Wähler zu Gewähltem?

Am Samstagmorgen vor einer Sitzungswoche sind mutmasslich viele der Abgeordneten aus Bundes- und Landtagen zu Hause. Wir könnten Ihnen an einem koordinierten Tag in ganz Deutschland um 9:30 Brötchen überbringen, mit einer von uns gestalteten Tageslektüre. Wir sind freundlich, kommen in kleinen Teams – von vielleicht drei Leuten und versuchen uns auch zum Kaffee und Gespräch einladen zulassen, um unsere Sicht der Dinge vorzutragen und Folgetermine zu vereinbaren. Das dokumentieren wir natürlich (unter Wahrung der Privatsphäre) mit Fotos oder Clips. - Dieser Vorschlag Ist noch nicht ganz ausgegoren, aber dass kann ja geschehen, wenn die Idee auf Zustimmung trifft. Hintergrundgedanke: Politiker geben häufig dem Druck (oder den Verlockungen,egal) der Lobbyisten nach, weil die ständig aktiv sind, das schaffen wir nicht, wir sind nicht täglich dort und nerven, d.h. wir sind das kleinere Übel. Aber wenn wir zu Hause auftauchen, haben wir die Chance, diese Kette zu durchbrechen.

Als Termine kommen da vielleicht in Betracht: Sa, 3.3. - die Sitzungswoche beginnt am drauffolgenden Montag, ebenso: 17.3.. Aber alles andere ist möglich.


  • Vorschlag: Guten Tag - "Wahlen ändern nichts, sonst wären sie Verboten !" (Tucholski)
Mit Politik verändern wir nicht die Welt - (von mir, frei nach Marx) !
Die BürgerInnen müssen mit immer weniger Geld auskommen, was dazu führt, daß der "slogan", Geiz ist geil" immer mehr Realität wird, und so der Ansatz, daß der Verbraucher die Richtung des Marktes, der Politik über seine "kaufentscheidung" beeinflußen kann, unmöglich wird !
Wir haben es trotzdem in der Hand das zu kaufen, was uns nützt, und sollten nicht nur auf den Preis achten !
Warum sage ich das. Nokia ist ein Verbrecher-Konzern und trotzdem finden die Produkte "reißenden absatz" ? "shell" wurde seit "brand spar" mit Boykott in die Knie gezwungen, ruft heute noch jemand zu Sanktionen auf oder prangert eine verbrecherische Firmenpolitik an ? Wenn wir "it-produkte" kaufen unterstützen wir die größten Konzerne der Welt und gleichzeitig graben wir unser Grab, weil "Alles" in China produziert wird - dell, hp, minolta, ricoh usw. - und politisch "das modell china" überall angewendet werden soll - am Rande mit jedem "liter sprit", den wir kaufen, unterstützen wir die aggressive "kriegspolitik der nato" !
Was haben die Banken damit zu tun ?
Die Banken finanzieren diese "investitions-entscheidungen der Großen" und mit den Milliardären erpressen sie die Regierungen, "nichts ist umsonst" proklamieren die Chinesen - stand jedenfalls so in der zeit - und spd-ler sagen der mensch solle mehr arbeiten, dann kann er weniger Unsinn anstellen, das mit dem Geiz ist der Ansatz zur Umsetzung "des chinesischen modells" !
Nur was setzen wir dem entgegen ?
Die Banken sind nur ein Instrument und der verbraucher ist Marionette der (Geiz-), Preis-Politik, wir müssen auf diesen Geiz verzichten, wir müssen nachhaltig einkaufen ! Die "grünen" haben so begonnen, sind jetzt aber selbst Opfer des "(chinesischen) kostendrucks" geworden. Ein neues Bewußtsein zu dem Umgang mit alltäglichen Dingen ist notwendig - Verbrauchermacht mit allen Mitteln aktivieren, unverantwortliches Marketing darf nicht unsere Zukunft vernichten !
Grüße Norbert Owtscharenko - Blumenberg
  • Vorschlag: Deutsch-französisches Duo
Auf EU-Ebene geht ohne das deutsch-französische Duo nichts, Merkel und Sarkozy proben, wo immer es geht, den öffentlichen Schulterschluss. Lasst uns dem eine eng vernetzte Kooperation von unten entgegen setzen. Alle Aktionen, gerade, wenn es die EZB betrifft, sollten mit den französischen Freunden von attac oder anderen Gruppen abgestimmt werden und im besten Fall Proteste, auch dezentrale, immer auf beiden Seiten des Rheins stattfinden, Aufrufe zweisprachig verfasst werden, etc.
Das schafft (hoffentlich) mehr mediale Aufmerksamkeit und hält uns im besten Fall davon ab, uns im EU-Diskurs durch (scheinbare) Konflikte auf der nationalen Ebene den Blick verstellen zu lassen. Zitat Ingo Schulze auf sueddeutsche.de: "Was uns einst als Gegensatz zwischen Ost- und Westdeutschland verkauft wurde, wird uns jetzt als ein Gegensatz zwischen Ländern dargestellt. (...) Als ginge es jetzt um Deutsche und Portugiesen und nicht um oben und unten, also um jene, die in Portugal wie in Deutschland diese Situation herbeigeführt und an ihr verdient hätten und nun weiter verdienten?" (http://www.sueddeutsche.de/kultur/thesen-gegen-die-auspluenderung-der-gesellschaft-kapitalismus-braucht-keine-demokratie-1.1255949)
Verknüpfung, gegenseitige Unterstützung und eine breite Kommunikation zwischen deutschen und französischen Protesten halte ich für unerlässlich.
Kameradschaftliche Grüße, Natalie Gemeinhardt, Nürnberg
  • Vorschlag: KARNEVAL DES GEWISSENs als Fest europäischer Solidarität

Grundgedanken:

- die weltweite Gleichzeitig von Aktionen hat im Moment keinen Mehrwert gegenüber eigenen Aktionsterminen,

- was aber sehr viel Sinn machen würde, wäre eine gemeinsame Aktion der europäischen Länder, weil sie ein gemeinsames Problem haben(wenn auch in verschieden starker Ausprägung) und gemeinsame Lösungen brauchen

- SOLIDARITÄT ZEIGEN: als Bürger der wohlhabenden Staaten Solidarität mit den Bürgern der im Moment besonders hart getroffenen Staaten zeigen und zwar dadurch, dass man eine gemeinsame Demonstration ermöglicht durch das Sammeln von Geld für Anfahrt und Unterkunft in den "wohlhabenden" Ländern für die Anfahrt von Demonstranten aus den "armen" Ländern wie Griechenland und Spanien; Ich könnte mir das in Form von Patenschaften vorstellen. Busse sollten relativ günstig sein. Bleibt die Frage wie man die Unterbringung organisiert und da die Leute um Frankfurt herum entlasten könnte.

- EUROPÄISCHER KARNEVAL: eine als Karneval mit viel Tamtam und Spaß veranstaltete Demo um die Europäische Zentralbank herum mit dem Thema, "die Verursacher und Profiteure der Krise zur Kasse bitten"

- Für die Kommunikation zwischen den Bewegungen der Länder vorhandene Netzwerke von Gewerkschaften, Attac und so weiter nutzen (großes Problem: Sprache)

- KRAFTANSTRENGUNG UND KRAFTDEMONSTRATION: dieses wäre eine riesige Kraftanstrengung und eine kaum zu unterschätzende organisatorische Aufgabe, aber es würde einen starken Eindruck hinterlassen. Innerhalb der Bewegung und außerhalb.

- ZUSAMMENWACHSEN EUROPAS VON UNTEN: es würde ein sehr vermisstes Gegengewicht von Unten innerhalb der Europäischen Demokratie aufbauen

Herzliche Grüße, Achim Lübbeke, Bielefeld

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